Top 100 Ketten USA: die Top 10 Plusmacher 2012

Juni 28, 2013

Quelle: cafe-future.net, 28. Juni 2013

Foodservice-Markt USA: Die Ketten mit dem stärksten prozentualen Umsatzplus im vergangenen Jahr sind fast ausnahmslos dem so genannten Limited Service-Sektor zuzurechnen. Nur zwei der Top 10 Plusmacher-Namen repräsentieren das Fullservice-Feld, nämlich die beiden Casual-Dining-Marken Cheddar’s und Buffalo Wild Wings Grill & Bar. So die neuesten Marktdaten des US-Fachblattes „Nation’s Restaurant News“.

Top 10 Foodservice Ketten USA

An der Spitze der Skala rangieren mit Firehouse Subs und Jimmy John’s Gourmet Sandwiches zwei Sandwichformeln, ansonsten eine bunte Mischung von Fast Casual- und QSR-Konzepten.

Die Auflistung basiert auf den in den USA erzielten systemweiten Umsätzen.

Insgesamt erzielten die Top 100 Restaurantketten der USA nach den Erhebungen von NRN im Jahr 2012 213,7 Mrd. $ Umsatz, ein gemeinsames Plus zum Vorjahr von 5 %. Damit repräsentierten die Top 100 dem Fachblatt zufolge rd. 34 % des gesamten in den USA 2012 erwirtschafteten Foodservice-Volumens von 631,8 Mrd. $.


USA: Frühstücksmarkt ist 50 Mrd. Dollar groß

Juni 10, 2013

Quelle: cafe-future.net, 10. Juni 2013

Jüngste Schlagzeile: „Wendy won’t be serving your breakfast, but Ronald might offer it all day.“ – Will heißen, McDonald’s überlegt, sein Frühstücksangebot auf den ganzen Tag auszuweiten, während Wendy’s kürzlich sein nationales Frühstücksexperiment beendet hat.

Breakfast - McDonald's

Beim Marktführer steht die erste Mahlzeit des Tages für 25 % seiner Erlöse. Und ganz generell wird Frühstück als die größte Chance der Restaurant-Branche betrachtet – der einzige Sektor mit echtem Wachstum in den letzten zehn Jahren, so die Marktforscher der NPD Group. Alle großen Namen von Denny’s bis Pinkberry wollen in den Morgenstunden verstärkt mitspielen. Und natürlich haben auch Marken wie Starbucks ihr Frühstücksprogramm in den letzten Jahren immens ausgeweitet. Dass Wendy‘s sich an dieser Stelle wieder zurückzieht, wird wie folgt kommentiert: „They just moved too little, too late.“

McDonald’s dominiert das Frühstücks-Business seit der Einführung vom Egg McMuffin vor 40 Jahren. Und die Company selbst: „The morning consumer is very driven by habit.“

Taco Bell, Burger King und Subway fokussieren ebenfalls diese Tageszeit. Subway beispielsweise hat 2010 sein Frühstücksangebot professionalisiert und kürzlich eine All-Day-Breakfast-Offerte eingeführt – und zwar als monatliche 5-Dollar Footlong-Promotion.

Nach jüngsten NPD-Forschungsergebnissen implizieren heute 46 % aller Frühstücke in Restaurants den Burger. Das war vor gut 20 Jahren exakt die Hälfte.

Aktuell versuchen immer mehr Marken, an dem schneller werdenden Frühstücksgeschäft zu partizipieren. Der Durchschnittsverbraucher verwendet exakt 13 Minuten für diese erste Mahlzeit des Tages und immer häufiger handelt es sich dabei um Food/Drinks to go.


USA: Restaurant-Frequenzen steigen wieder

Juni 13, 2012

Quelle: cafe-future.net, 13. Juni 2012

Im 1. Quartal 2012 sind die Besuchszahlen in der nordamerikanischen Gastronomie hauptsächlich dank warmem Winterwetter signifikant gestiegen. Laut Analysen der Marktforscher von npd/Crest war es der beste Quartalsanstieg der letzten vier Jahre. Und zwar 1 % mehr Besucher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Gleichzeitig: 3 % höhere Durchschnittsbons über die komplette Branchenbreite betrachtet. Was für ein Statement!

Trotzdem, so die Chef-Analystin von npd, Bonnie Riggs, die Rahmendaten bleiben herausfordernd. Ganz einfach, weil die Wirtschaft nicht wirklich wächst.

Interessanterweise sind die Entwicklungsdaten in zwei deutlich polarisierten Teilbranchen am besten: bei Quickservice und Fine Dining. Während im mittleren Feld sowohl der Trafic- als auch der Average Check gefallen ist.

Außerdem: Beim Frühstücksbusiness sieht’s gut aus. Überhaupt gilt diese frühe Tagezeit für die Gastronomie als ausgesprochen perspektivenreich. Insbesondere für die Quickservice-Anbieter.


USA: Top 10 Limited-Service Restaurant Ketten

Februar 22, 2012

Gelesen bei cafe-future.net, 22. Februar 2012

Chick-fil-A, Panera Bread und Chipotle Mexican Grill sind die Stars beim amerikanischen Verbraucher. In der Kategorie ’Limited-Service Restaurant Chains’, sprich im weiten Sinne Fast Casual, bescheinigt ihnen eine große Verbraucherschaft exzellente Zufriedenheit.

Five Guys Burger and Fries

Five Guys Burger and Fries

Abgefragt wurden Ketten mit mehr als 500 Units, hier die Top 10:
1. Chick-fil-A, 63%
2. Panera Bread, 58%
3. Chipotle Mexican Grill, 57%
4. Jersey Mike’s Subs, 53%
4. Five Guys Burger & Fries, 53%
6. Papa Murphy’s Pizza, 52%
7. Zaxby’s, 51%
8. Starbucks, 50%
9. Jimmy John’s Gourmet Sandwiches, 48%
10. Whataburger, 45%

Die Prozentzahl nennt das Urteil ’exzellent’ für den letzten Besuch dort. Will heißen, bei der Nummer 4 etwa, Five Guys Burger & Fries, waren 53 % der Befragten mit ihrem jüngsten Besuch exzellent zufrieden.

Ausgewertet wurden insgesamt über 100.000 Besuche (Survey von Sandelman & Associates).
Mehr: www.nrn.com


USA 2012: über 630 Mrd. Dollar Foodservice-Umsatz erwartet

Februar 3, 2012

Gelesen in www.cafe-future.net, 03. Februar 2012

Die amerikanische Foodservice-Branche erwartet fürs frisch angelaufene Jahr ein Umsatzvolumen von 631,8 Mrd. Dollar. Diese Prognosezahl entspricht einem Wachstum von 3,5 % zu 2011, so die National Restaurant Association.

Foodservice Market USA

Eines scheint sicher zu sein: Der Wirtschaftszweig erholt sich von der Rezessions-geprägten Zeit 2008/’09. Inflationsbereinigt dürfte die Branche um 0,8 % wachsen, so die Message.

Beide 2012er Werte, der nominale und der reale, liegen etwas unter den Entwicklungszahlen für 2011.

(Quelle: www.restaurant.org)


Foodservice weltweit: Beste Entwicklung in Kanada und China

November 1, 2010

Quelle: www.cafe-future.net, 28. Oktober 2010

3. Quartal 2010: Zwei Länder ragen in Sachen Privatnachfrage im Außer-Haus-Markt positiv heraus, nämlich Kanada und China.

Im Vergleich zum 3. Quartal 2009 sah es zwischen Toronto und Vancouver wie folgt aus: +0,5 % Traffic, +2,1 % Durchschnittsbon = +2,4 % Verbraucherausgaben. Im Reich der Mitte (auf kleiner Basis): nahezu 13 % mehr Frequenz sowie +2,4 % höhere Durchschnittsbons = über 15 % mehr Ausgaben.

Für praktisch alle anderen großen Länder gilt: nach wie vor rückläufige Frequenzen, aber abgefedert. Negative Ausreißer sind die Länder Japan, Italien und Spanien.

Deutschland im Detail: -1,0 % Traffic, +1,5 % Durchschnittsbon = +0,4 % Ausgaben.

Foodservice Märkte - Privatnachfrage

Sämtliches Datenmaterial kommt von der npdgroup mit Sitz in Chicago, den global führenden Marktforschern in Sachen Außer-Haus-Konsum.

Neun große Länder werden kontinuierlich in Paneluntersuchungen analysiert: USA, Kanada, Japan, UK, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien – und: China (neu!).

Bob O’Brien, Senior Vice President fürs globale Geschäft bei npd: „Das wirtschaftliche Umfeld und damit auch die Performance der Foodservice-Player ist noch nicht so gut wie wir es uns wünschen, aber auch längst nicht mehr so schlecht wie vor zwölf Monaten.“


USA: Top 100 Foodservice-Ketten mit neuesten Zahlen

Juli 13, 2010

Quelle: cafe-future.net, 13. Juli 2010

2009 erzielten die 100 größten Foodservice-Marken im US-Markt 205,679 Mrd. $ Umsatz (Vj.: 205,774), ein minikleines Minus von 95 Millionen. Es war ein hartes Jahr. Dass die Größten der Branche inklusive Expansion keine Mehrumsätze erzielen können, das hat es schon lange nicht mehr gegeben.

Hier die Top 10:

1. McDonald’s 31,032 Mrd. $ (Vj.: 29,987)

2. Subway 9,999 Mrd. $ (9,637)

3. Burger King 8,882 Mrd. $ (9,152)

4. Wendy’s 7,919 Mrd. $ (8,009)

5. Starbucks 7,415 Mrd. $ (7,755)

6. Taco Bell 6,800 Mrd. $ (6,700)

7. Dunkin’ Donuts 5,110 Mrd. $ (4,955)

8. Pizza Hut 5,000 (5,500)

9. KFC 4,900 Mrd. $ (5,200)

10. Applebee’s 4,372 Mrd. $ (4,486)

Der Umsatz der Top 100 kommt aus 194.512 Units (Vj.: 193,291). Es führen im Unit-Ranking Subway (23.034), Canteen Services (18.250), McDonald’s (13.980), Starbucks Coffee (10.553) und Pizza Hut (7.566).

Der Weltmarktführer konnte in seinem Heimatland 3,49 % Systemwachstum verbuchen, ein überragender Wert, gemessen an den Entwicklungszahlen der anderen großen Player. Burger King, Wendy’s, Starbucks, Pizza Hut und KFC, sie alle mussten Rückgänge in Kauf nehmen. Ebenfalls im Plus: Subway, Taco Bell und Dunkin’ Donuts.

Vom Gesamtvolumen entfallen gut 42 % auf Burger & Co., 15,2 % auf Casual Dining, 10 % auf Contract Catering, 6,3 % auf Chicken und 6,1 % auf Pizza. Das Ranking umfasst den kompletten Außer-Haus-Markt inklusive aller Restaurant-Kategorien, Hotel-Gastronomie, Contract Catering sowie die Foodservice-Erlöse der C-Stores. Hotels etwa steuern 2,8 % und C-Stores 1,2 % zum wertmäßigen Top 100-Volumen bei. Sie repräsentieren also vergleichsweise kleine Teilmärkte.

Von allen Kategorien gelang wieder dem jungen Marktsegment Bakery Cafés (1,25 % vom Gesamten) das größte Wachstum, nämlich 5,3 % (Vj.: 16,2 %). Die Gruppe der Burger-Boys erzielte 1,39 % plus (Vj.: +5,68 %). Chicken war mit 0,58 % rückläufig (Vj.: +2,91 %), und auch Pizza musste mit 2,91 % Rückgang schwer kämpfen (Vj.: +1,10 %). Am stärksten der Rückgang in der Kategorie Coffee mit -4,38 % (Vj.: +6,97 %).

2009 waren in USA geprägt von hoher Arbeitslosigkeit, schwacher Konjunktur und bescheidener Konsumstimmung. Im Jahr nach der Lehman Brothers-Pleite waren Kleinpreisartikel und Sparangebote das ganz große Thema.

Insgesamt konnten von den Top 100 52 Namen Plus erzielen, 47 holten ein Minus ein und in einem Fall war es eine Nullrunde.

Wie gewaltig das Kettengeschäft in USA im Foodservice-Markt ist, zeigt auch folgende Kennziffer: 54 der Top 100 Marken sind eine Milliarden-Sache. Und die Nummer 100, Krispy Kreme Doughnuts, bringt’s immerhin noch auf 464 Mio. $ (-7 %).

Und auch folgendes ist spannend: Die mit Abstand höchsten Erlöse pro Durchschnittsbetrieb hat die Restaurant-Marke The Cheesecake Factory mit 9,597 Mio. $ pro Unit. Ein leicht fallender Wert, denn noch vor zwei Jahren lag die Marke über den 10 Mio.-$-Hürde. Es folgen dann Olive Garden (4,8), P.F. Chang’s, China Bistro (4,7).

Das Ranking wurde, wie in vielen Vorjahren, von der Branchenzeitung Nations’ Restaurant News erstellt. Das Blatt weist ausdrücklich darauf hin, dass die Daten keinerlei internationale Erlöse enthalten.

Und wissen muss man auch, dass die systemweiten Foodservice Sales (Umsätze einer Marke an der Schnittstelle zum Verbraucher) etwas komplett anderes sind als die Foodservice Revenues der großen Comapnies. Sie enthalten ausschließlich die Eigenregie-Erlöse und die Franchisegebühren. In diesem Ranking dann führen in USA die Compass Group mit knapp 7,9 Mrd. $ gefolgt von den Darden Restaurants, der Aramark Holding, der Starbucks Corporation und Sodexo.


Außer-Haus-Markt USA: Weniger Gäste durch steigende Preise

Juni 4, 2008

Quelle: Top hotel, 04. Juni 2008

Der Außer-Haus-Markt USA steht unter Druck. Die Immobilienkrise und steigende Benzinkosten haben auch Auswirkungen auf das amerikanische Gastgewerbe. Nach einer Studie des Marktforschungsinstitutes Technomic (www.technomic.com) wollen zwei Drittel der Gäste künftig seltener essen gehen. Rund ein Drittel der Konsumenten wollen bei steigenden F&B-Preisen künftig günstigere Speisen bestellen; ebenfalls rund 33 Prozent wollen künftig in günstigeren Restaurants essen. Rund ein Viertel möchte künftig auf einige gewohnten Menüfolgen verzichten, um Geld zu sparen; davon lassen zwei Drittel künftig Appetitanreger und Vorspeisen weg. Dass bei den allgemeinen Preissteigerungen z.B. durch höhere Energiekosten auch Restaurants künftig mehr Geld verlangen werden, davon sind 88 Prozent der Konsumenten überzeugt. Die Mehrheit hält dies auch für gerechtfertigt. Preissteigerungen um ein bis zwei Dollar für ein Lunch haben geringe Auswirkungen. Steigt jedoch der Preis um drei Dollar, wollen 56 Prozent der Befragten künftig weniger mittags essen gehen; 13 Prozent würden sogar ganz darauf verzichten. Beim Dinner liegt die Schmerzgrenze bei etwa drei Dollar Mehrkosten. Wird das Abendessen im Full Service Restaurant (FSR) um vier Dollar teurer, will die Hälfte weniger kommen und 27 Prozent gar nicht mehr. Steigt der Preis um fünf Dollar wollen 47 Prozent der Gäste nicht mehr in dieses Restaurant gehen. Die detaillierten Ergebnisse der Marktbefragung sind in der Mai-Ausgabe der Technomic-Publikation „American Express Market Brief“ (kostenfreie Bestellung unter http://www.technomic.com/operator/amexmarketbriefs/index.php) nachzulesen.


McDonald’s greift Starbucks an

Januar 8, 2008

Gelesen in „Die Welt„, 08. Januar 2007

Der Schnellrestaurantkonzern McDonald’s wagt in den USA einen Frontalangriff auf die Kaffeehauskette Starbucks. Nach Tests von hochwertigen Kaffeegetränken in etwa 800 Restaurants weitet McDonald’s das Angebot in diesem und dem kommenden Jahr auf sämtliche 14 000 US-Filialen aus, meldet das „Wall Street Journal“. Dadurch solle der Jahresumsatz in Höhe von 21,6 Mrd. Dollar (14,7 Mrd. Euro) 2006 um eine Mrd. Dollar steigen. Einzelne Produkte werden dem Starbucks-Angebot ähneln: Latte, Cappuccino und Kaffee mit zerstoßenem Eis. Die Preise sollen dabei weiterhin unter denen des Wettbewerbers liegen.
Die Ankündigung kommt zu einer Zeit, in der es Starbucks schwerfällt, das Wachstum der Vorjahre auf dem Heimatmarkt aufrechtzuerhalten. Das Unternehmen startete unter anderem deswegen die erste Fernsehwerbekampagne seiner mehr als 20-jährigen Geschichte. Starbucks habe in den vergangenen Jahren seine Kundschaft auf „weniger wohlhabende“ Gruppen ausgeweitet, so Joseph Buckley von Bear Stearns. Dadurch sei die Kette anfälliger für die wirtschaftliche Flaute in den USA geworden. Zudem sehe sich Starbucks mit gestiegenen Milchpreisen konfrontiert.
Der Wettbewerb mit McDonald’s dürfte die Lage verschärfen, da sich möglicherweise gerade weniger finanzstarke Kunden von Starbucks abwenden könnten. In der Vergangenheit hat Starbucks sich jedoch stets gelassen gezeigt gegenüber Wettbewerbern, da der US-Markt für Spezialitätenkaffee in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen sei und es somit Platz für weitere Anbieter gebe. Auch einen Preiswettkampf fürchtet die Firma nicht. „Wir glauben, dass die Kunden sich für einen Anbieter vor allem auf Basis von Produktqualität, Service und Verbraucherfreundlichkeit entscheiden und zu geringerem Ausmaß wegen des Preises“, heißt es im kürzlich veröffentlichten Jahresbericht. Allerdings betreibt McDonald’s in den USA doppelt so viele Filialen, sodass sich Kaffeekäufer aus Bequemlichkeit für den Fast-Food-Riesen entscheiden, wenn dessen Restaurants näher liegen als Starbucks-Filialen.
Anders als in Deutschland setzt McDonald’s nicht auf Kaffeebars (McCafé) mit eigens gestalteten Sitzecken. Der Versuch, das 1993 in Australien entwickelte Konzept in die USA zu bringen, war vor wenigen Jahren gescheitert, weil das Unternehmen in den Vereinigten Staaten einen Großteil seiner Umsätze am Autoschalter erzielt. McCafé-Produkte werden dort jedoch nicht angeboten. Anders als Hamburger und Pommes frites will McDonald’s seine neuen Kaffeeprodukte in den USA vor den Augen der Kunden zubereiten.

USA: Vorhersage 2008 für Restaurant-Branche

Dezember 19, 2007

Quelle: cafe-future.net, 14. Dezember 2007

4,4 % Wachstum prognostiziert die National Restaurant Association in Washington (also der amerikanische Dehoga) für 2008. In 945.000 Foodservice-Outlets sollen im nächsten Jahr insgesamt 558 Mrd. Dollar umgesetzt werden. Dahinter stehen 13,1 Mio. Arbeitsplätze zwischen New York City und San Francisco.

„Die Restaurant-Branche erwartet 2008 das 17. Jahr in Folge mit realem Umsatzwachstum. Selbst bei etwas abflachender Konjunktur wird es unserem Wirtschaftszweig gelingen, eine respektable Entwicklung zu zeigen“, so Dawn Sweeney, Präsident und CEO der Branchen-Organisation. Er definiert den volkswirtschaftlichen Wert der Gastronomie mit allen vor- und nachgelagerten Stufen (total economic impact) auf 1,5 Billionen Dollar.

Die Gastronomie der USA steht für 4 % des Bruttoinlandsproduktes der USA. Dabei beschäftigt sie 9 % aller Berufstätigen im Land. Im Jahr 2007 kamen 400.000 neue Arbeitsplätze hinzu. Man geht davon aus, dass innerhalb der nächsten Dekade in der Gastro-Branche insgesamt 2 Mio. weitere Arbeitsplätze geschaffen werden.

Zu den Herausforderungen des auslaufenden Jahres zählten insbesondere Kostensteigerungen. Hauptproblem: stärkste Food-Preis-Erhöhung im Großhandel seit 27 Jahren. Aber auch signifikant höhere Energiepreise im ganzen Land.

Der amerikanische Durchschnittsverbraucher gibt aktuell 48 % seines Food-Budgets im Außer-Haus-Markt aus. Will heißen, die Branche ist ein extrem wichtiger Teil des Lebensstils der Bewohner des Landes.

Das Wachstum resultiert in erster Linie aus mehr Nachfrage nach Bequemlichkeit, Take away-Angeboten sowie neuen Mahlzeiten-Anlässen.

Das stärkste Wachstum wird in den Bundesstaaten Nevada (+ 6,5 %), Arizona (+ 5,9 %), Texas (+ 5,8 %) sowie Colorado (+ 5,7 %) erwartet.

Die wichtigsten Nachfrage-Trends: gesünder Essen (76 % der Amerikaner sagten in einer Umfrage, dass sie heute versuchen, in Restaurants gesünder zu essen als vor 2-3 Jahren). Ein weiterer wichtiger Trend heißt ‚Going green’ (mehr Organic Food, substainable Seafood/Fleisch, umweltfreundliches Equipment usw.). Dritter wichtiger Trend: wachsende Nachfrage nach neuen Ordering Options. Will heißen, moderne Verkaufssysteme inklusive Online.

www.restaurant.org