Oktoberfest: Bierpreise 2013 – 9,40 – 9,85 Euro pro Maß

Juni 26, 2013

Quelle: cafe-future.net, 26. Juni 2013

Mit durchschnittlich 3,61 % haben die Wirte des Münchner Oktoberfestes den Preis für 1 Maß Wiesn-Bier angehoben. Der begehrte Gerstensaft kostet im September/Oktober 2013 zwischen 9,40 und 9,85 € (2012: 9,10 – 9,50).

Oktoberfest München 2013

Die günstigste Maß bekommt der Besucher für 9,40 € im Ammer-Zelt, in der Vinzenz Murr Metzgerstubn und im Museumszelt. Höchstpreise von 9,85 € im Armbrustschützen-Festzelt, im Löwenbräu-Festzelt und in der Schottenhamel-Festhalle.

Die Stadt legt Wert darauf, dass die Getränkepreise nicht von ihr ausgelegt werden. Auf der Wiesn herrsche der freie Markt, so der zuständige Wirtschaftsreferent Dieter Reiter. Die Preise werden lediglich auf ihre Angemessenheit überprüft. Als Vergleich werden die Werte der Münchner Großgastronomie herangezogen. Allein bei Wucher könne die Stadt eingreifen, heißt es.

Im nächsten bzw. übernächsten Jahr dürfte die magische Grenze von 10 € überschritten werden, das zeigt ein Blick auf die Entwicklung der Maximalpreise in den letzten zehn Jahren:

2013: 9,85 €
2011: 9,20 €
2009: 8,60 €
2007: 7,90 €
2005: 7,25 €
2003: 6,80 €

Im Schnitt werden pro Oktoberfest 6 Mio. Liter Bier verkauft.


Kundenbefragung zu Biermarken: Deutschland liebt seine Biere – Radeberger ist die beliebteste Biermarke vor Erdinger und Holsten

März 13, 2013

März 2013 – Bier gehört zu den Lieblingsgetränken der Deutschen. Doch die Branche musste auch 2012 Absatzrückschläge in Kauf nehmen. Viele Unternehmen reagieren mit großangelegten Werbekampagnen oder der Platzierung neuer Biersorten auf dem hart umkämpften Getränkemarkt. Wie zufrieden die Kunden mit den Biermarken sind hat eine aktuelle Befragung des Deutschen Instituts für Service-Qualität im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv untersucht.

Radeberger Pilsener

Ergebnis: Über alle Leistungsbereiche hinweg erreichten alle Biermarken hohe Zufriedenheitswerte. „Insbesondere die Qualität und der Geschmack der Biere überzeugten die Konsumenten“, erläutert Markus Hamer, Geschäftsführer des Instituts. Die Zufriedenheit der Kunden mit der Produktqualität kristallisierte sich als Stärke der Branche heraus. So gaben über 97 Prozent der Befragungsteilnehmer an, mit der Produktqualität ihres am häufigsten getrunkenen Bieres zufrieden zu sein. Alle 19 bewerteten Biermarken erreichten im Gesamturteil der Kundenzufriedenheit die Note sehr gut.

Eindeutig am häufigsten griffen die Konsumenten im Verkaufsregal zur Biersorte Pils, gefolgt von Biermix-Getränken. Am seltensten gaben die Befragten an Lagerbier zu trinken. Als Grund für die Auswahl der Biermarke gaben die Befragten am häufigsten den guten Geschmack des Bieres an. Eine wichtige Rolle spielte zudem das Preis-Leistungs-Verhältnis, das im Durchschnitt die geringste Kundenzufriedenheit erfuhr. „Insgesamt wählten zwar rund 90 Prozent der Kunden eine positive Antwortoption, jedoch waren lediglich 36,5 Prozent aller Konsumenten mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis sehr zufrieden“, so Experte Markus Hamer.

Radeberger erzielte das beste Gesamtergebnis und wurde damit „Beliebteste Biermarke 2013“. Besonders mit der Qualität der angebotenen Biere punktete die Marke bei ihren Kunden. Radeberger erreichte für den Geschmack und den Frischefaktor seiner Biere jeweils die höchsten Zufriedenheitswerte. Erdinger platzierte sich auf dem zweiten Rang und punktete insbesondere mit der Frische und dem Aroma. Des Weiteren überzeugte die Marke mit sehr guten Zufriedenheitswerten im Hinblick auf die Verpackung. Holsten belegte den dritten Rang. Die Biermarke zeichnete vor allem eine sehr gute Bewertung beim Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Zudem überzeugte der hohe Frischefaktor der Biere.

Im Rahmen einer Online-Befragung wurden insgesamt 2.409 Personen zu der Biermarke befragt, die sie in den letzten zwölf Monaten am häufigsten getrunken haben. Im Mittelpunkt der Panel-Befragung standen die Kundenmeinungen zu den Leistungsbereichen Produktqualität, Preis-Leistungs-Verhältnis, Produktsortiment und Image. Darüber hinaus floss die Weiterempfehlungsbereitschaft mit in die Gesamtbewertung ein. Zusätzlich wurden auch noch Ärgernisse analysiert. In der Auswertung wurden alle Biermarken berücksichtigt, zu denen sich jeweils mindestens 80 Personen geäußert hatten. Dies traf auf 19 Unternehmen zu.

Mehr dazu: n-tv Ratgeber – Test, Donnerstag, 14.03.2013, 18:35 Uhr.


Oktoberfest: Anstieg der Bierpreise

Juni 13, 2012

Quelle: cafe-future.net, 13. Juni 2012

Der Preis für eine Maß Festbier auf der diesjährigen Wiesn in München wird zwischen 9,10 € und 9,50 € betragen (2011: 8,70-9,20 €). Dies haben die gastronomischen Betriebe heute dem Referat für Arbeit und Wirtschaft in München mitgeteilt. Die Durchschnittspreise der alkoholfreien Getränke belaufen sich auf 7,31 € pro Liter Tafelwasser (Vj.: 7 €), für Spezi 8,39 € (Vj.: 8,21 €) und Limonade 7,92 € (Vj.: 7,77 €).

Oktoberfest München 2012

Die Stadt München als Veranstalterin des Oktoberfestes überprüft jedes Jahr, ob die von den Gastronomen genannten Preise angemessen sind. Dazu wird ein Vergleich mit den gastronomischen Großbetrieben im Stadtgebiet vorgenommen. Dieser bewegt sich derzeit zwischen 6,60 € und 8,80 € pro Maß und ist somit im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben.

Wiesn-Wirte mit Sitzgelegenheiten haben zudem ihre aktuellen Reservierungsmodalitäten veröffentlicht (geforderter Mindestverzehr). Zur Vergleichbarkeit wurde ein durchschnittlicher Reservierungspreis pro Stunde und Person berechnet. In den großen Festhallen werden im Schnitt knapp 8 € fällig, in den mittelgroßen Betrieben und in den Cafézelten rund 10 €. Beispielsweise ist eine Reservierung von 11-16 Uhr in der Ochsenbraterei pro Person für 27,90 € erhältlich, dafür bekommt man einen Gutschein für zwei Maß Bier und ein halbes Hendl.

Ein Blick zurück: 1982 kostete ein Liter Bier auf dem Oktoberfest zwischen 2,68 € und 2,86 €. Die Wirte erzielten somit über 30 Jahre hinweg eine Preissteigerung um gut 220 %.


Bier im Außer-Haus-Markt 2011

Mai 22, 2012

Quelle: cafe-future.net, 22. Mai 2012

In 2011 hat sich der Umsatz mit Getränken im Außer-Haus-Markt stabilisiert und liegt mit 0,2% über dem Vorjahr. Umso erfreulicher ist es, das sich Bier mit +1,4% deutlich besser entwickelt hat und damit einer der Wachstumstreiber in der Gastronomie ist.

Dabei hat vorrangig das 2. Halbjahr deutliche Zuwächse gebracht. Ein schöner und auch sehr sonniger Herbst und das im Vergleich zum Vorjahr milde Klima im November und Dezember haben dem Biermarkt zusätzliche Impulse gegeben.

Die wichtigsten Absatzkanäle für Bier sind weiterhin das Restaurant und die Kneipe. Beide Bereiche entwickeln sich leicht positiv. Deutlich stärker im Wachstum und damit hauptverantwortlich für die gute Bierentwicklung ist die Sport- und Vereinsgastronomie.

Zum einen spielt sicher der deutliche Preisvorteil gegenüber den restlichen Gastronomiebetrieben eine entscheidende Rolle: Oftmals werden die Sport- und Vereinsgaststätten nicht von Gastronomen in Pacht betrieben, sondern von Vereinsmitgliedern in ehrenamtlicher Funktion. Dies erklärt auch den Preisvorteil gegenüber der restlichen Gastronomie.

Zum anderen übernimmt die Sport- und Vereinsgaststätte gerade in ländlichen Regionen zunehmend die Funktion der klassischen Dorfkneipe. Diese findet man in vielen kleinen Ortschaften mittlerweile immer seltener, weil meist kein Pächter mehr bereit ist diese zu betreiben.

Bei der Sortenbetrachtung im Biermarkt dominiert die Sorte Pils mit 49% den Markt gefolgt von Weizenbier mit 21%.

Die höchsten Zuwachsraten verzeichnet allerdings das Alkoholfreie Bier. Anders als beim Heimkonsum, bei dem alkoholfreies Bier zunehmend als Alternative zu Wasser, Schorle und Limo getrunken wird, dominiert im Außer-Haus Markt immer noch der klassische Konsumanlass als Ersatz zum alkoholhaltigen Bier.

Großes Potential für den Gastronom zeigt sich also darin, dem Gast alkoholfreies Bier als Alternativgetränk schmackhaft zu machen.

Autor: Horst Zocher
Die Datenbasis ist das Online-Consumerpanel „GfK TrinkTrends“ der GfK Panel Services in Nürnberg. Basis: 32,6 Mio. Privatpersonen in der Altersklasse 16-49 Jahre; Außer-Haus Konsum Getränke im Bereich Gastronomie und On-the-go (ohne Arbeitsplatz, Kantine, Schule).


Außer-Haus-Markt für Getränke: Talsohle durchschritten

Juni 16, 2011

Quelle: cafe-future.net, 16. Juni 2011

Von Grit Robe

Das Jahr 2010 war alles andere als einfach für den Außer-Haus-Konsum. Der anhaltende Homing-Trend machte der Gastronomie schwer zu schaffen. Erste positive Impulse scheinen jedoch in den ersten vier Monaten des Jahres 2011 durchzuklingen: Vergleicht man die durchschnittlichen Ausgaben je Weggehtag des 1. Tertials 2011 mit dem entsprechenden Vorjahres-Tertial, so haben sich diese stabilisiert bzw. sind leicht angestiegen. Die Konsumenten gönnten sich das ein oder andere Getränk zusätzlich, wobei sie pro Getränk durchschnittlich etwa den gleichen Preis wie im Vorjahreszeitraum bezahlt haben.

Zwischen den einzelnen Getränkekategorien gab es jedoch deutliche Unterschiede: Während für Wasser, Spirituosen und Wein/Sekt/Champagner/Prosecco pro Getränk weniger ausgegeben wurde, stiegen die Preise für die Fruchthaltigen Getränke sowie für Cola & Co. Anders als im LEH konnte Bier/Biermisch im Außer-Haus Markt ebenfalls höhere Preise generieren.

Diese positive Entwicklung wurde allerdings dadurch geschmälert, dass die Konsumenten insgesamt weniger häufig weggingen. Alles in allem lagen deshalb die Getränkeumsätze im Außer-Haus-Markt noch leicht unter Vorjahr. Lediglich die Alkoholfreien Getränke erzielten – getrieben durch das größte AfG-Segment der Süßgetränke – höhere Umsätze.

Auch wenn die Alkoholischen Getränke im ersten Tertial noch keine Umsatzzuwächse generieren konnten, sind diese bei den Konsumenten alles andere als „out“. Fragt man nämlich die Gastronomie-Besucher, was besonders angesagt ist, werden die Top Positionen von internationalen Rum-Marken belegt, die damit den langjährigen Trendsetter Wodka überflügeln.

Für positive Impulse sorgte ebenfalls das „Spritz-Segment“. Gerade in den deutlich wärmeren Monaten März und April waren die orangen Gläser in den Straßencafés, Bars und Restaurants nicht zu übersehen. Dies wird nur ein Vorbote für einen vielversprechenden Sommer der Getränkenachfrage in der Gastronomie sein.

Die Datenbasis ist das Online-Consumerpanel „GfK TrinkTrends“ der GfK Panel Services in Nürnberg.
Basis: 32,6 Mio. Privatpersonen in der Altersklasse 16-49 Jahre; Außer-Haus-Konsum Getränke im Bereich Gastronomie und On-the-go (ohne Arbeitsplatz, Kantine, Schule).


GfK: Bier im Außer-Haus-Markt 2010

April 21, 2011

(Nürnberg, 21. April 2011) 2010 war für Bier und Biermischgetränke ein schwieriges Jahr im Außer-Haus Markt. Während sich der Gesamtmarkt der Getränke bei den 16 bis 49-Jährigen im Umsatz um -5,9% rückläufig entwickelte, konnten sich auch Bier und Biermischgetränke dieser Tendenz nicht entziehen.

Die Biermischgetränke hatten dabei mit einem Umsatzminus von fast 4% zu kämpfen, was im Wesentlichen aus dem zu kurzem Sommer (nur Juni und Juli) und der generellen Konsumzurückhaltung junger Zielgruppen im Außer-Haus Markt resultiert.

Der Bierumsatz war mit einem Minus von 7,8% stärker rückläufig als der gesamte Getränkemarkt. Im Monat Juni und Juli hat zwar die Fußball-WM vor allem. der Gastronomie mit der Möglichkeit zum „Public Viewing“ Umsatzzuwächse gebracht. So konnten beispielsweise die Biergärten in diesem Zeitraum deutlich zulegen. Allerdings reichte dieser Sondereffekt nicht aus um das Jahr zu retten.

Insgesamt haben sich die langfristigen Trends fortgesetzt. Die Ursachen für den Rückgang im Außer-Haus-Bereich sind vielfältig, wobei insbesondere der Faktor „Homing“ eine wichtige Rolle spielt. Die momentane aggressive Preis- und Promotionspolitik im Handel unterstützt diesen Trend zusätzlich. So muss der Konsument aktuell für die „Halbe“ Pils in der Gastronomie im Durchschnitt fast 3 Euro zahlen und im LEH dagegen nur etwa 60 Cent. Nicht nur, dass dieser Preisunterschied den „Homing-Trend“ unterstützt, so wird es für die Brauer auch zunehmend schwieriger, den Preisunterschied zu rechtfertigen.

Die klassische Kneipe hat dadurch weitere Rückläufe und entsprechende Marktanteilsverluste zu verzeichnen. Jedoch ist sie mit 22,4% der Bierumsätze in der Zielgruppe bis 49 Jahre immer noch der zweitstärkste Absatzkanal für Bier.

Die Restaurants waren hingegen vom rückläufigen Biermarkt weniger stark betroffen, sodass diese anteilig im Biermarkt zulegen konnten.

Autor: Horst Zocher
Die Datenbasis ist das Online-Consumerpanel „GfK TrinkTrends“ der GfK Panel Services in Nürnberg.
Quelle:
Basis: 32,6 Mio. Privatpersonen in der Altersklasse 16-49 Jahre; Außer-Haus Konsum Getränke im Bereich Gastronomie und On-the-go (ohne Arbeitsplatz, Kantine, Schule).


Bier im Außer-Haus Markt 2009

April 22, 2010

Quelle: cafe-future.net, 21. April 2010

2009 war für Bier und Biermischgetränke ein schwieriges Jahr im Außer Haus Markt. Während sich der Gesamtmarkt der Getränke bei den 16- bis 39-Jährigen im Umsatz um 17,6 % rückläufig entwickelte, konnten sich Bier und Biermischgetränke dieser Tendenz nicht entziehen. Vor allem die Biermischgetränke hatten mit einem Umsatzminus von fast 22,5 % zu kämpfen, das im Wesentlichen aus dem ausgefallenen Sommer und der generellen Konsumzurückhaltung junger Zielgruppen im Außer-Haus Markt resultiert.

Dagegen war der Bierumsatz mit einem Minus von 14,7 % weniger stark rückläufig als der gesamte Getränkemarkt. Im Monat Juni ist allerdings eine deutliche Umsatzlücke zu erkennen, da im Vorjahr neben besserem Wetter auch die Fußball Europameisterschaft in Österreich stattgefunden hat.

Insgesamt haben sich die langfristigen Trends fortgesetzt. Ein starken Rücklauf und damit auch entsprechende Marktanteilsverluste haben die klassischen Kneipen zu verzeichnen. Machten sie 2008 noch rund ein Viertel der Bierumsätze in der Zielgruppe bis 39 Jahre aus, standen die Kneipen im Jahr 2009 nur noch für 23,6 % des Bierumsatzes. Daher geht dieser Gastronomietyp schweren Zeiten entgegen.

Bar/Lounges auf der anderen Seite waren vom rückläufigen Biermarkt weniger stark betroffen, sodass diese anteilig im Biermarkt zulegen konnten. Dabei bauten die Bar/Lounges ihren Flaschenbieranteil als eine der wenigen Locations gegenüber dem Vorjahr aus. Gerade bei jüngeren Zielgruppen wird Bier gern aus der Flasche verzehrt, ein Potenzial für Brauereien kommunikativ mit Konsumenten stärker in Kontakt zu treten.

Autor: Jan-Fredrik Stahlbock
Die Datenbasis ist das Online-Consumerpanel ’GfK TrinkTrends’ der GfK Panel Services in Nürnberg.
Quelle: Basis: 32,9 Mio. Privatpersonen in der Altersklasse 16-49 Jahre; Außer-Haus Konsum Getränke im Bereich Gastronomie und On-the-go (ohne Arbeitsplatz, Kantine, Schule).